top of page

Deine persönliche Transformation mit Mentaltraining und Biohacking. Ein Interview.

Ein spannendes Interview von Mentaltrainerin Gabi und Biohackerin Lisa.

Sie decken Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Mentaltraining und Biohacking auf und geben wertvolle Tipps für den Alltag, um das Beste aus sich rauszuholen- körperlich und mental.


Zu den Interviewpartnerinnen:

Lisa, Jahrgang 1985 ist leidenschaftliche Biohackerin, Fitnesstrainerin und Ernährungsberaterin. Sie betrachtet Fitness und Gesundheit ganzheitlich und möchte das volle Potential ausschöpfen: fit, gesund, leistungsfähig, fokussiert und entspannt sein bis ins hohe Alter. Dabei legt sie mit ihrer Marke „busy and fit“ den Fokus darauf die Umsetzung einfach und passend für einen busy Alltag zu gestalten.


Gabi, Jahrgang 1971 ist erfahrene Mentaltrainerin und überzeugt: Wir brauchen weniger Höher-Schneller-Weiter sondern mehr Breiter-Tiefer-Bewusster. Deswegen ist Mentaltraining für sie mehr als Selbstoptimierung. Es ist oft ein tiefer Prozess der Persönlichkeitsentwicklung. Sie arbeitet daher zusätzlich mit psychologisch fundierten Methoden.



Unterschiede von Mentaltraining und Biohacking

Lisa:

Beim Biohacking geht es im Wesentlichen darum, seinen eigenen Körper zu "hacken", um sein maximales Potenzial zu erreichen. Dabei können bestimmte Trainingsmethoden, hilfreiche Routinen, Nahrungsergänzungsmittel, Lebensstiländerungen und auch bestimmte Technologien helfen, um die körperliche und mentale Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu steigern. Welche Methoden man dabei für sich wählt und welchen Schwerpunkt man setzt, ist sehr individuell.


Gabi:

Für mich persönlich ist der Ansatz im Mentaltraining eine Nuance anders. Es beginnt mit dem Denken und dann folgt der Körper. Wie der Name schon sagt, findet das Training zunächst auf der mentalen Ebene an. Den Körper beziehen wir aber schon explizit mit ein.


Gemeinsamkeiten von Mentaltraining und Biohacking

Lisa:

Für mich sind Biohacking und Mentaltraining beides Ansätze zur Verbesserung der menschlichen Leistungsfähigkeit und (mentalen) Gesundheit. Sie konzentrieren sich auf die bewusste Steuerung von Körper und Geist und setzen wissenschaftliche Methoden ein, um individuelle Ziele in den Bereichen Gesundheit, Wohlbefinden und Leistung zu erreichen und sich selbst zu optimieren.



Gabi:

Ja, es sind wohl insgesamt mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Selbstoptimierung hört sich manchmal so anstrengend an. Durch mentales Training kann man jedoch mehr Leichtigkeit ins Biohacking kriegen.

Und das Tollste: Manches lässt sich körperlich und mental trainieren. Gerade bei Bewegungsabläufen im Sport unterstützt Mentaltraining z.B. enorm. Da wirken Visualisierungen oder Affirmationen sehr gut. Und beim Sport geht es dann ja doch um Höher-Schneller-Weiter. :-) Und wir sehen oft genug im Spitzensport, dass hartes Training am Körper allein nicht der entscheidende Erfolgsfaktor ist.


Lisa:

Oh ja das stimmt. Ich wende selbst viele Methoden aus dem Mentaltraining an und bin wirklich sehr begeistert von der positiven Wirkung. Vor allem Visualisierungen und Journaling verhelfen mir zu mehr Klarheit, Fokus und letztendlich auch zur Zielerreichung.


Mehr bewegen mit Biohacking und Mentaltraining

Gabi:

Lisa, deine besten Tipps für den Alltag im Bereich Biohacking?

Lisa, was wäre aus deiner Sicht einer der wichtigsten Biohacks?


Lisa:

Natürlich. Meine Alltagstipps sind ganzheitlich ausgerichtet – sowohl körperlich als auch geistig und richten sich nach dem Ziel fit, gesund und leistungsfähig zu sein aber auch entspannt und ausgeglichen.

Diese Tipps halte ich für besonders effektiv und stellen die Basis des Biohackings dar:


Integriere regelmäßige körperliche Aktivität in deinen Alltag in Form von Bewegung und Sport. Optimal sind 10.000 Schritte am Tag und ein Kraft-/Ausdauertraining 2-3x pro Woche.



Gabi:

Das lässt sich gut mit Mentaltraining verbinden, denn das Gehirn liebt Bewegung. Wenn man regelmäßig geht, bewegen sich beide Körperhälften quasi überkreuz. Wer dann dabei noch eine positive Affirmation für sich nutzt, kann Körper und Geist optimal verbinden. Übrigens mein persönlicher Biohack seit rund einem Jahr dazu: Barfußschuhe. Was hast für einen weiteren Alltagstipp abgesehen von Bewegung?


Besser essen mit Biohacking und Mentaltraining

Lisa:

Mein zweiter Biohack ist:


Auf eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen wie gesunde Fette, ausreichende Eiweißzufuhr, genügend Obst und Gemüse zu achten.


Die ergänzende Einnahme bestimmter Supplements kann ebenfalls Sinn machen und die Gesundheit optimal unterstützen. Dabei empfehle ich allerdings eine Blutanalyse in der ärztlichen Praxis beim Arzt machen zu lassen, um Mängel aufzudecken und die richtigen Nährwerte in passender Menge zu supplementieren.


Gabi:

Ach ja, Ernährung bringen viele gar nicht mit Mentaltraining in Verbindung. Wenn man allerdings bedenkt, dass das Gehirn rund 20% der zugeführten Energie für seine Arbeit benötigt, dann wird schnell klar, dass Mentaltraining mit der richtigen Nährstoffversorgung besser funktioniert. Stoffwechsel und Hormone spielen eine wichtige Rolle.

Und dann gibt es ja auch noch einen weiteren Aspekt beim Essen – die Emotionen. Da kann es helfen, sich vor dem Essen nochmals kurz zu fragen: „Wie fühle ich mich gerade? Und aus welchem Grunde esse ich jetzt genau das? Was erhoffe ich mir davon?“


Was ist dein dritter Tipp?


Besser Schlafen mit Biohacking und Mentaltraining

Lisa:

Mein dritter Biohack lautet:


Achte auf eine gute Erholung und Schlaf.


Du kannst deinen Schlaf verbessern indem du regelmäßige Schlafenszeiten einhälst, für ein angenehmes Schlafumfeld sorgst und gute Schlafhygiene betreibst wie z.B. ein bewusstes abendliches „Abschalten“.


Gabi: Ja, so ein Abendritual kann oft sehr nützlich sein. Überhaupt sollten wir uns mehr über unsere guten Gewohnheiten freuen. Zum Abschalten nutzen viele ein Dankbarkeits-/oder Erfolgstagebuch. Und da darf es auch als Erfolg gewertet werden, wenn man sich z.B. zu einer langweiligen Aufgabe durchgerungen hat o.ä. Es schläft sich nämlich besser, wenn man sich vorher mit etwas Positivem beschäftigt hat. Und dann zur vollständigen Entspannung noch eine Körperreise bis man einschläft. Ich beginne immer bei den Füßen und ende am Kopf – falls ich dann noch wach bin. Wer will, lächelt dabei.


Weniger Stress mit Biohacking und Mentaltraining

Lisa:

Das passt gut zu meinem letzten Basistipp:


Achte auf ein gutes Stressmanagement.


Intergriere regelmäßige Atemübungen, Meditation und Entspannungsmethoden wie Autogenes Training in deinen Alltag, um Stress besser bewältigen zu können und ausgeglichen zu sein. Gleichzeitig kannst du auch Methoden wie Journaling und Mindsetarbeit nutzen, um reflektierter, fokussierter und leistungsfähiger zu sein.


Gabi:

Mindset – mein Stichwort. Mindset beschreibt ja die Denkweisen und Überzeugungen also quasi die innere Haltung von Menschen. Und aus diesem Denken folgen bestimmte, erlernte Verhaltensmuster, die meistens unbewusst sind. Das ist eine der häufigsten Arbeiten im Mentalcoaching. Denn oft kommt Unzufriedenheit, weil man mit dem eigenen Verhalten nicht einverstanden ist, aber keine Idee hat, wie man es ändern könnte. Und dann trainieren wir mental. Und da treffen sich dann wieder Biohacking und Mentaltraining: Wenn ich jemanden für das nächste Personalgespräch vorbereite, dasjenige allerdings kaum erholsam schläft, wie soll man da sein volles Potenzial entfalten?


Lisa

Danke für das tolle Interview, Gabi. Das war ein toller Austausch mit wertvollen Tipps für den Alltag. Für mich. ergänzen sich Mentaltraining und Biohacking ergänzen sich perfekt, bzw sind viele Aspekte des Mentaltrainings auch Bestandteil von Biohacking. Es ist schon spannend mit welchen Tools man sein volles Potential ausschöpfen und seine körperliche und mentale Gesundheit ganzheitlich fördern kann.


Bonus Tipp von Lisa: Probiere auch mal Neues aus!

Im Biohacking gibt es zahlreiche Methoden und Technologien, die dein körperliches und mentales Wohlbefinden sehr positiv beeinflussen können. Zum Beispiel können Kältekammern / Eisbaden dein Immunsystem stärken, Infrarotlicht (z.B. Infrarotmatte) kann deine Regeneration verbessern und rotes Laserlicht (z.B. in Form einer Laseruhr, Laserhelm etc.) kann dein Energielevel steigern und dich leistungsfähiger machen. Sei offen und probiere gern auch mal neue Möglichkeiten aus, passend zu seinen Zielen.


Bonustipp von Gabi:

In einer hektischen, digitalen Welt fällt es vielen schwer, sich zu konzentrieren. Nutze einen Timer und mache alle ein-zwei Stunden eine 1-Minuten-Meditation. Also eine Minute ohne weitere Störung. Einfach ruhig und möglichst entspannt dasitzen, Augen schließen und Atmen. Das Gehirn liebt solche Pausen. Und bevor du wieder an deine Arbeit gehst, stelle dir deinen Arbeitsplatz vor, wie er aussieht, wenn du alles vollständig erledigt hast. Und spüre intensiv das angenehm, befriedigende Gefühl. Und erst dann geht’s frisch ans Werk.


Möchtest du die Möglichkeiten von Biohacking und Mentaltraining auch für dich nutzen?

Dann nimm gern Kontakt zu uns auf, wir unterstützen dich gern.


Mit Lisa kann du in Frankfurt/Main vor Ort oder online zusammenarbeiten. Klicke hier, um Kontakt aufzunehmen.


Mit Gabi kannst du in Hamburg und online zusammenarbeiten. Finde hier in einem kostenfreien Erstgespräch heraus, ob ihr zusammenpasst. Klicke hier, um auf ihre Website zu gelangen.




41 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page